Mobilität bewegt uns alle. Sie prägt unser tägliches Leben, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Um Gronau zukunftsweisend auszurichten und um wertvolle Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, führt die Stadt eine Untersuchung zum Mobilitätsverhalten der Bevölkerung durch. Wohin sind Sie unterwegs? Welche Verkehrsmittel nutzen Sie? Warum nutzen Sie bestimmte Verkehrsmittel nicht? Haben Sie Verbesserungsvorschläge? Mit diesen und vielen weiteren Erkenntnissen soll die Verkehrsplanung an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern ausgerichtet werden, so dass die Vorschläge in die Planung der Verkehrssysteme einfließen können. Im ersten Schritt werden diese Vorschläge in dem Aufstellungsprozess des aktuellen Mobilitätskonzeptes Gronau 2035 Berücksichtigung finden.

Ein Mobilitätskonzept ist ein Planwerk, das verkehrsmittelübergreifend die „Leitplanken“ der Verkehrsplanung für die nächsten Jahre definiert. Das Konzept formuliert somit die Strategie für die Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung in Gronau für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. Zur inhaltlich-thematischen Ausrichtung des Mobilitätskonzeptes werden Leitlinien und Ziele unter anderem anhand der in der Mobilitätsuntersuchung geäußerten Ansprüche, Herausforderungen und auch Probleme bestimmt. Daraus kann dann ein Handlungskonzept mitsamt Prognosen und Entwicklungsszenarien entwickelt werden. Dabei werden sowohl die einzelnen Verkehrsarten (Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV, MIV, Wirtschaftsverkehr) als auch übergeordnete und querschnittsorientierte Mobilitätsthemen wie die Verkehrssicherheit, ein Verkehrs- und Mobilitätsmanagement, neue Mobilitätsformen (E-Mobilität/Carsharing etc.) sowie weitere Facetten der Mobilität analysiert. Bei der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes liegt der Fokus insbesondere auf der Förderung der umweltfreundlicheren Verkehrsmittel (Fuß- und Radverkehr sowie öffentlicher Nahverkehr) und der Verringerung der Belastungen durch den Kfz-Verkehr.

Die Mobilitätsuntersuchung wird vom 8. September bis zum 8. Oktober 2020 als schriftlich-postalische, als telefonische oder als Online-Befragung durchgeführt. Über 3.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Haushalte werden angeschrieben. Teilnehmen können alle Haushalte, die zuvor einen Brief per Post bekommen haben.

Auf diesen Seiten können Sie sich über die Ziele, die Vorgehensweise und den Ablauf der Befragung informieren. Darüber hinaus stehen Ihnen hier Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2021 auf dieser Website zu finden sein.